Wenn Einer eine Reise tut, …

… dann kann er was erleben.

Der Ausflug in Worms war total verregnet, so dass an Fotos kaum zu denken war. Nur zu dem Zeitpunkt, als wir aus der alten Stadtmauer kamen, sie beherbergt heute das Nibelungenmuseum, war Petrus für 5 Minuten mit uns gnädig. So entstand wenigstens ein Foto für euch, dabei hat Worms so viel zu bieten. Trotzdem hatten wir noch Glück, denn wie ich gestern in den Nachrichten gesehen habe, war in dieser Region ein fürchterliches Unwetter.

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Ja, liebe Antje, du hast mir über deine ehemalige Heimat auf Zeit so liebevoll berichtet, aber leider habe ich Worms nicht so genießen können, schade. 🙁
Zurück in Bensheim haben wir noch Adieu gesagt. Adieu zu einem Bensemer  Original, dem Koaschdlü. Zum Abschied schrieb er ein kleines Gedicht in seiner Mundart für uns auf.

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Donnerstag ging es früh auf die Reise. Nachdem wir noch einen kleinen Zwischenstopp bei Verwandtschaft eingelegt hatten, bat mein Mann, dass wir nun über die “Dörfer” fahren mögen, er habe das Rasen auf der Autobahn satt. Wir kamen bis kurz hinter Uelzen, als ich plötzlich ein eigenartiges Fahrgefühl bemerkte und gleich darauf plötzlich ein fürchterlich knatternden Lärm – Reifenpanne. Warnblinkleuchte an und langsam bis zur ersten Haltemöglichkeit, denn wir befanden uns mitten in einer Baustelle und hätten sonst den Verkehr still gelegt. Nun erst mal die Koffer ausräumen und Ersatzreifen raus, aber was war das? Mein Auto hatte keinen Ersatzreifen. Also haben wir den ADAC gerufen. Mit Hilfe der Bauarbeiter konnten wir unsere genaue Position bestimmen, so dass bald darauf ein Abschleppdienst kam. Der Fahrer erzählte uns, dass die neuen Autos keine Ersatzreifen mehr haben. Er würde bei einer längeren Fahrt immer einen Winterreifen einpacken. Also wurden wir zum nächsten Reifenservice geschleppt und natürlich hatten die schon Feierabend. Einen 24-Stunden-Notdienst gab es natürlich auch nicht. Also mussten wir uns eine Bleibe für die Nacht suchen. Bevor der Reifendienst morgens geöffnet hatte, waren wir schon wieder da. Ich musste doch noch mal festhalten, wie der Reifen aussieht.

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Da der Reifendienst einen passenden Reifen auf Lager hatte, konnten wir unsere Heimreise bald fortsetzen.

Nun habe ich mich wieder erholt und werde mich in den Garten begeben, denn dort wartet eine Menge Arbeit auf mich (und das nennt sich Urlaub).

Eure Waltraud

 

 

4 Gedanken zu „Wenn Einer eine Reise tut, …

  1. Liebe Tina,
    von unserem Schrecken haben wir uns erholt und mein Basteltisch hat mich auch schon wieder vereinnahmt. Aber das mit dir hört sich aber gar nicht gut an. Ist es das Wetter, oder hat dich alles etwas zu sehr angestrengt? Ich wünsche dir alles,alles Gute, erhol dich schnell.
    Mein Stempel für unsere Aktion im August ist auch schon angekommen. Ich freue mich schon.
    Liebe Grüße und gute Besserung,
    Waltraud

  2. Gott sei Dank ist euch nichts passiert. Nun hoffe ich, dass ihr das Wochenende noch nutzen könnt um euch von dem Schrecken zu erholen. Ich selber liege seit Frankfurt irgendwie flach und kämpfe mit meinem Asthma. Gruß Tina

  3. Liebe Brigitte,
    ja, der Reifen ist im wahrsten Sinne des Wortes hin. Ich habe ja überlegt, ob man noch etwas damit anfangen könnte 😉 , aber mir viel nichts ein lach, lach.
    Wir freuen uns auch schon auf unser gemeinsames nächstes Treffen.
    Dir und Wolfgang liebe Grüße,
    Hans und Waltraud

  4. Hallo liebe Waltraud und Hans
    ihr hattet Glück im Unglück der Reifen sieht
    ja fürchterlich aus da das Wetter nicht so schön
    war müsst ihr wieder kommen und schönes
    Wetter BESTELLEN wir freuen uns heute
    schon auf euren nächsten BESUCH dann
    zeigen wir euch Walldorf
    wir wünschen euch ein schönes Wochenende
    m.l.Grüßen Brigitte.

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